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Ein Hang zur Hofberichterstattung

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10 Jahre 6 Monate her - 10 Jahre 6 Monate her #1467 von Luziefer-bs1
Ein Hang zur Hofberichterstattung, oder besser wie die CDU auf Medien einwirkt.Ein Beitrag den man sich genau ansehen sollte:



Noch besser brauchte es ein CDU Bürgermeister der bei Youtube einen Kanal betreibt und seine Vornamen mit HJ abkürzt( Hajo,wäre unscheinbarer gewesen). Was die HJ war brauche ich ja wohl nicht genauer erklären, genauso wenig wie die tatsache das nach Historischer Geschichte ein gewisses Regime mit Hilfe von Medien dieses Land in das Chaos gestürzt hat.Aber woher kenne ich nur den Namen Markwort der in dem Bericht erwähnt wurde?
Egal komme noch irgendwann darauf.
mfg
Luzi ;)
Letzte Änderung: 10 Jahre 6 Monate her von Luziefer-bs1.

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8 Jahre 10 Monate her #5985 von Helmhut
Im Spätherbst wird es wieder "heiß". Nicht nur auf Straßen und Plätzen, sondern auch was die Medienberichterstattung anbelangt. Die Occupy-Bewegung formiert sich täglich in vielen Städten, in Berlin ist ein Flashmob geplant und der Castor-Transport nach Gorleben steht bevor. Die Medien spielen dabei wieder einmal eine wesentliche Rolle. Auf ihre sachliche neutrale Berichterstattung käme es an. Die Erfahrungen in der Vergangenheit zeigen, dass Journalisten sich emanzipieren müssen und ihre eigenen Arbeitsstrukturen hinterfragen sollten.



Jeder, der dabei war, weiß, dass es anders war.
Weiß, dass die Polizisten offenbar mit deutlichen Anweisungen zu aggressivem Einschreiten gekommen waren. Weiß, dass Demonstranten plötzlich alle zu "Extremisten" deklariert wurden, um diese Attacken von Staatsseite gut heißen zu können.

In den vergangenen Tagen, an denen nun festgeschrieben wurde, dass ein erneuter - von der Bevölkerung weitgehend nicht erwünschter Atommülltransport durch unsere Lande ziehen soll, geben sich die Medien leider mal wieder erneut als Tribüne allgemeiner Politikermeinungen. Die Protestorganisationen haben sich noch nicht richtig formiert und ihre Aktionen festgelegt, da kündet es bereits aus den niedersächsischen Gazetten und Online-Zeitungen, dass der niedersächsische Innenminister Schünemann (CDU) schon warne, er werde hart durchgreifen! Dies heizt, wie wir aus der Vergangenheit gelernt haben, die Atmosphäre unnötig auf, befördert geradezu eine Verteidigungshaltung und ein Erwarten von Polizeiübergriffen auf der Seite der demonstrierenden Bürger, die friedlich ihren Protest äußern wollen.

Bei Stuttgart 21 konnten wir unbescholtene, bis dahin völlig in Demonstration ungeübte, auch ältere Bürger und Bürgerinnen sehen, die sich auf die Straße begeben haben. Sie wollten den friedlichen Protest und die blutenden Gesichter nach einem unverhältnismäßigen Polizei zeigten, dass der Staat hier überreagiert hat. Den Medien fiel es sichtlich schwer, darüber berichten zu müssen. So kamen die Ereignisse bundesweit in unsere Wohnzimmer. Das ist aber nicht immer so. Meist werden solche Meldungen unterdrückt, verharmlost oder man nimmt Partei für die hilflos oder aggressiv agierenden Politiker und befördert deren Sicht der Dinge, wie nun auch die Sicht von Herrn Schünemann.

Es gibt jedoch Journalisten, die das Schweigen brechen und uns einen Einblick in die Redaktionsräume und Chefetagen geben, und uns sehen lassen, was wir schon lange ahnten...




Im Trainingslab der Deutschen Welle beschreibt ein Artikel, wie mediale Entwicklungen den Arbeitsalltag eines Journalisten verändern und wie dieser heute funktionieren könnte. Das Ergebnis klingt nach bloggen:

Journalismus heute – die richtige Denke

Zusammenfassung:
1. Aufbau einer personalisierten Nachrichtenagentur
2. Journalismus als Prozessarbeit
3. Transparente Arbeitsweise und -prozesse
4. Kritische Filterung von Suchmaschinen, Sozialen Netzen etc.
5. Nutzung der Weisheit der Vielen (Leser/User) und Nutzer-Dialog auf Augenhöhe.

Eine gute Sache für den Berufsethos. Daran könnten sich berufene Journalisten orientieren.


Gruß
Helmhut

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