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Asse

Fehlende Mädchengeburten in Thune

Anhaltende Proteste der Thuner vor Nuklear-Anlage von Eckert&Ziegler

Die Bürgerinitiative Strahlenschutz hat eigene Untersuchungen durchgeführt und kommt zu alarmierenden Ergebnissen.

Neuere Studien belegen nämlich, dass es in der Umgebung von Atomkraftwerken und anderen Nuklearanlagen zu einer Verschiebung des Verhältnisses von Jungen- und Mädchengeburten kommt. Gleiches war in Europa nach Tschernobyl zu beobachten.

In Thune ist das Verhältnis zwischen Jungen- und Mädchengeburten sogar noch deutlicher verschoben als in der Umgebung von Atomkraftwerken.

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ASSE-Alarm: 24.900 Unterschriften an den Umweltminister

Aktive aus der Region beim Start nach Berlin am 28.6.2012

 

Eindrucksvoll meldet sich die AntiAtombewegung in der Region Braunschweig nach der Lichterkette vom März erneut zu Wort.


Vor 20 Tagen wurde die Aktion "Pumpen statt Fluten" gestartet, die angestrebte Zahl von 20 Tsd. Unterschriften wurde mit fast 25 Tsd. Eintragungen auf Papier und online übertroffen.

Auch die Stadt Braunschweig hatte sich innerhalb dieser Zeit durch einstimmig gefassten Ratsbeschluß vom 19.6.2011 den Forderungen des ASSE2-Koordinationskreises angeschlossen.

 

Heute nachmittag wird eine Delegation des A2K diese Forderungen in Berlin mit dem Bundesumweltminister Altmaier verhandeln.

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Hochgiftiges Plutonium wurde seit 1996 nach Braunschweig-Thune verfrachtet

Plutonium-Genehmigungen bei Buchler seit 25.1.1996

 

... genehmigt von den jeweiligen niedersächsischen Landesregierungen.

Die Betriebsgenehmigungen fußten auf einer Lücke im Atomgesetz, welche den Umgang mit Kernbrennstoffen auch außerhalb genehmigungsplichtiger Anlagen möglich macht.

Wieso war es aber überhaupt statthaft, diese hochbrisanten Strahlungsquellen ausgerechnet inmitten eines Wohngebietes mit Schulen und Kindergarten zuzulassen?  Diese Frage wurde überhaupt nicht problematisiert.

In der Betriebsgenehmigung vom 9.12.1998 finden sich nur Aussagen zu ggf. Gefährdungen von Wasser und Luft bei Undichtigkeiten der hermetischen Plutoniumkapseln, aber nicht ein Wort zum Standort WOHNGEBIET !


Wer waren denn damals seit 1996 in Niedersachsen die jeweiligen Ministerpräsidenten, wer waren  die Umweltminister? Was wußte das Braunschweiger Rathaus?

 

Seit die BIBS im Juni 2011 ein nicht-öffentliches Rathausprotokoll im Zusammenhang mit  "ASSE-Laugen nach Thune" veröffentlichte, lassen die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr locker. Jetzt stellt sich die Frage auch nach den Akteuren:


Sind die handelnden Firmen und Personen überhaupt zuverlässig genug, ihnen den Umgang mit Kernbrennstoffen zu überlassen ?

 

(siehe auch zur weiteren Info: "Schwunghafter Atommüllhandel bei Eckert&Ziegler" ...

... sowie in der soeben erschienenen Printausgabe der Bürgerinitiativen-Zeitung "Unser-Braunschweig" Nr.7/2012 " auf Seite 2:  "Plutonium und Uran verschwiegen".

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Schwunghafter Atommüll-Handel bei Eckert&Ziegler, Nuclitec

Buchler-Gelände in BS-Thune: strahlendes Inventar hinter der schlichten Firmenfassade

 

"Belgien importiert wieder radioaktive Abfälle", titelte die belgische Zeitung DeMorgen am 5. April 2011.


Die belgischen Behörden hatten demnach grünes Licht für den Transport von 120 Tonnen radioaktiven Mülls der Thuner Ecker& Ziegler-Firma Nuclitec gegeben.

Die Abfälle sollen in Belgien verbrannt werden, "was keinen Einfluss auf den radioaktiven Gehalt habe; die Asche gehe dann nach Deutschland zurück", so die belgische Tageszeitung.

 

Eine ähnliche Ausfuhrgenehmigung für bis zu 1.000 Tonnen radioaktiven Mülls nach Oak-Ridge in Tennesse USA zur dortigen Verbrennung hatte Eckert&Ziegler Nuclitec am 6. Juni 2011 durch die amerikanischen Atombehörden erhalten. Wir berichteten hier im Forum.


Auch von dort aus den USA soll dann radioaktive Asche - im gleichen Lieferumfang von bis zu 1.000 Tonnen - zurück nach Thune transportiert werden. Die Asche solle später in Thune in Beton gerührt, in die sog. Konrad-Container verpackt und später in Schacht Konrad eingelagert werden, so die offiziellen Verlautbarungen der Firmenverantwortlichen in BS-Thune.

 

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, daß Eckert&Ziegler Nuclitec bereits im August 2010 über Bremerhaven rd. eine Tonne Plutonium-Beryllium-Quellen nach Los Alamos in die USA verfrachtet hatte.

 

Einen Überblick, wohin denn wohl noch radioaktiver Müll weltweit hin- und rücktransportiert wird, hat in Deutschland nur die dafür zuständige BAFA - eine Bundesbehörde für Ausfuhrangelegenheiten.


Nachfragen enden dort allerdings bei dem Hinweis, es handele sich um Firmengeheimnisse, weshalb keine Auskunft erteilt werde. Die Bundestagsabgeordneten wären gefordert.

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BZ befördert Legendenbildung zur angeblichen Kompetenz von Eckert & Ziegler

Schriftverkehr beweist: Unter-Tage-Behandlung war gefordert

 

Kann es denn sein, dass der Chefredakteur Maus einfach nur selbst einem Schaumschläger

aufgesessen ist ?

In seinem BZ-Kommentar vom Samstag, dem 4. Februar 2011 verbreitet er

"Die angefallene Lauge muss weg. Ein erprobtes technisches Verfahren in 
einer genehmigten Anlage gibt es offenbar bisher nur in Braunschweig.
Ein Neubau bei der Asse wäre nur mit großem Zeitverzug möglich."
(BZ vom 4.2.2011, Seite 4)


Sollte Herr Maus denn übersehen haben, dass das "erprobte technische
Verfahren" eben nicht in Thune vorhanden ist ?

Dafür hatte man doch die Sub-Firma Alliance-Gamma mit Personal und
Apparatur
aus Moskau geholt. Schon vergessen ?

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