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Umwelt

VW-Flughafengesellschaft und Umweltamt wollen den Querumer Eremitenwald auslagern

Vorbereitung von Flächen zur Verlagerung des Eremiten-Waldbodens

 

Mit immer abenteuerlichen Einfällen wird in Braunschweig versucht, die europäischen Schutzbestimmungen für den Eremitenwald zu umgehen und damit der drohenden Einstellung aller Arbeiten durch die europäische Kommission zuvorzukommen.

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Schutzmaßnahmen für den Eremitenwald gefordert

Protest vor dem CDU-Haus Gieselerwall

 

Rodung inmitten der Brut-und Setzzeit ist für sich schon ein Naturschutzdelikt.

Nun wurde von Anwohnern bemerkt und angezeigt, dass sogar das Sperrgebiet, welches von der unteren Naturschutzbehörde nach dem Auffinden der Eremitenlarven an den nördlichen und südlichen Bereichen der Rodungsfläche abgesperrt worden ist, bereits drastisch  durch Entfernen oder Beschädigung der Trassierung  verkleinert worden ist.

Dieses widerrechtliche Vorgehen wäre zwar strafbar, schafft aber vollendete Tatsachen und dürfte sogar auch vorsätzlich geschehen, da die Flughafengesellschaft bzw. der Stadtbaurat Zwafelink in der BZ vom 29.5. bzw. 4.6. 2010 zitiert werden,  die Rodungs-Arbeiten würden trotz Kenntnis der neuen Rechtslage fortgesetzt.

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Hochgeschützte Tier-Art im Querumer Wald - Behörden wußten von nichts

wahrscheinlich Larven des Eremiten-Käfers auf Rodungsfläche entdeckt

Nicht etwa die Umweltbehörde hat diese unter hohem Naturschutz stehende Käferart entdeckt, auch nicht die Fachfirma Lareg, die die Abholzungen und auch die überhasteten Rodungen eigentlich wegen des Tier- und Artenschutzes zu überwachen hat, sondern ganz normale Bürger.

Jetzt müssen die gefundenen Larven untersucht werden.
Auf der Rodungsfläche wurden große Restflächen, die noch nicht den in den letzten Tagen unter Hochdruck laufenden Rodungen zum Opfer gefallen sind, abtrassiert.

Man darf gespannt sein, wie sich nun nicht nur die Umweltbehörde, sondern vor allem auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die noch den Freibrief für die Rodungen über und unter der Erde mitten in der Vegetationszeit ausgestellt hat, darauf reagiert.

Nicht nur Bürgerinitiativen und Umweltverbände fordern nun mit Nachdruck die sofortige Einstellung der Naturvernichtung
inmitten der Vegetationszeit.

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Der Kampf um den Waldboden

Wald sind nicht nur die Bäume, sondern vor allem ist Wald auch und in erster Linie der Waldboden, der das Leben beinhaltet, aus dem neues Leben - hier sehr schön erkennbar - bereits üppig sprießt.


Begehung der offenen und ungesicherten

"Baustelle" am 9.5.2010

 

Entgegen den rechtlich bindenden Auflagen zum Schutz dieses Waldbodens und der Tierwelt agieren nun Rechtsbrecher auf dieser Fläche, die im Interessengeflecht von VW sowie der Helfershelfer in den Rathäusern Wolfsburgs und vor allem Braunschweigs anzusiedeln sind.


Das Armselige bei der Geschichte: kein Verantwortlicher gibt sich offen zu erkennen.


Da wird die Braunschweiger Zeitung (Ralf-Herbert Meyer) vorgeschickt, um am letzten Donnerstag, dem 6.Mai 2010, die "Baustelle" zu küren und ein simples, unauthorisiertes Schildchen zum Bauschild zu betiteln. Die Verantwortlichen für die Gesetzesverstöße sowohl gegen simpelstes Baurecht, vor allem aber gegen Naturschutzrecht werden aber nicht genannt.

Die Öffentlichkeit soll an despotisches Vergehen der OB´rigkeit gewöhnt werden  -  so die subtile Botschaft.

 

Bloß, die Öffentlichkeit spielt längst nicht mehr mit: dafür sorgen die Aktiven und Engagierten, die heute zum 123. Mal die "Baustelle" in Augenschein nahmen und Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen auf den Weg brachten.

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