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Umwelt

Baustelle im Verantwortungsbereich von VW

Rechtsnormen einfach weggebaggert

So sieht also für die städtischen Ordnungs- und Umweltbehörden eine Baustelle im Wald aus.
Ein Wildgatterzaun soll den Bauzaun ersetzen. Das Bauschild wird lieber weggelassen, um die Verantwortlichen von Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und Flughafengesellschaft zu decken, die auf Geheiß von VW, sowie der Oberbürgermeister von Wolfsburg und Braunschweig die Natur zermalmen.
Die VW-Werbung findet es  schön nur in unberührter Natur:

Hochglanz-Werbebroschüre von VW

Aber die Öffentlichkeit läßt sich nicht mehr hinters Licht führen, das dämmert inzwischen auch den Verantwortlichen.
Mehr lesen auch im Forum: Quadratur des Rechts

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"Lurch-Spaßbad"

...man weiß nicht, ob man lachen, oder nur noch weinen soll...

 

 

Mitten im Wald, mitten in die erblühende Natur, mitten in der geschützten Vegetationszeit wurde der Waldboden im Querumer Wald massivst durch Bau- und Steinschutt-Laster verunreinigt.

Die Verantwortung dafür trägt - man mag es gar nicht glauben - das Umweltamt, welches mit immer neuen Ausnahmegenehmigungen der Naturvernichtung in Braunschweig Vorschub geleistet hat.

 

Als eine Art "Reparaturmaßnahme" wurden nun sog. Lurche-Flucht-Tümpel  veranlaßt.

Die Bürgerinitiative Baumschutz hat jetzt aufgerufen, wegen dieser und einer Reihe weiterer Frevel, sich in einer Aktion am Donnerstag vor dem Gebäude des Umweltamtes zu versammeln und das Umweltamt  in Umwelt"Vernichtungs"Amt umzubenennen.

Aus dem Aufruf der BI-Baumschutz:

"Soll hier die Wirtschaft vor der Natur geschützt werden?
Wir brauchen ein Umweltamt,
welches die Natur -
Tiere und Pflanzen schützt !
Kundgebung und Aktion vor dem Umweltamt Cellerstr. Ecke Petritorwall
am DONNERSTAG, d. 22.April 2010 um 15.30 Uhr"

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Waldspaziergänger beeinträchtigen Wald und Natur - schwere Baumaschinen nicht ?

schwere Baumaschinen und LKW´s stören Wald und Natur nicht ...

 

... dagegen Spaziergänger schon eher.

Den täglichen Demonstranten, die seit 96 Tagen gegen die Schändung von Wald und Natur protestieren, wurde von der Stadt folgende Auflage mitgeteilt:


"Soweit sich die Anmeldung auf das Betreten von Waldflächen, z.B. den von Ihnen benannten Stichweg, bezieht, ist das Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) einschlägig. Insoweit wird ausdrücklich auf die Betretensverbote gem. §23 Abs. 2 NWaldLG hingewiesen.

Das Recht zu Betreten des Waldes umfasst nicht unzumutbare Nutzungen. Dazu zählt u.a. der Einsatz von Schallverstärkungsanlagen."  (Brief der Stadt an die Demonstranten vom 30.03.2010)


 

Natürlich halten sich die Waggumer und sonstigen Aktiven aus Braunschweig an die Schutzbestimmungen für den Wald, sowohl beim Betreten als auch beim Vermeiden unnötiger Geräusche.


Doch sie fragen sich nun: Warum gilt das gleiche dann nicht für die schweren Lastwagen und Baugeräte, warum nicht für die Verunreinigung von Waldboden mit Steinschutt?


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Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt

Arbeiter ohne jeglichen Staubschutz beim Abbruch eines Hintergebäudes

 

Einige Tage ruhte der Stibiox-Abriß. Heute wurde weitergearbeitet.

(siehe auch Stibiox-Alarm: Anwohner unzureichend geschützt)


Alleidings anders wie vor einigen Tagen, als zumindest die Arbeiter mit weißen Ganzkörperschutzanzügen und Staubmasken ausgestattet waren, sah man von  solcher Schutzbekleidung heute nichts mehr.


Das Antimontrioxid ist auf der Hauswand als weiße Beschichtung gut erkennbar.

Der vorgeschriebene Arbeitsschutz wurde nicht eingehalten. Das Umweltamt wurde davon in Kenntnis gesetzt.

 

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Stibiox-Alarm: Anwohner unzureichend geschützt !

kleines Schildchen am Tor informiert über Gesundheitsgefährdung

 

Bereits seit einigen Tagen wird das ehemalige Stibiox-Gelände am Hungerkamp saniert.

Dort schlummert über Jahrzehnte die giftige Hinterlassenschaft der Fa. Stibiox.

Die Firma gibt es längst nicht mehr, die Stadt mußte sich des gefährlichen Drecks annehmen.

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