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Waggum

Ein Jahr Waldspaziergänge...

Kundgebung am 8.1.2011 zum Jahresjubiläum der Waldspaziergänge

Bild: www.waggum-online.de


Presseerklärung der BI Waggum: Ein Jahr Waldspaziergänge gegen den Ausbau des Flughafens Braunschweig - Wolfsburg


Am 8.1.2011 jährt sich nicht nur die Waldvernichtung im Querumer Forst durch den Einsatz von
Harvestern für den Ausbau des Flughafens Braunschweig - Wolfsburg sondern auch der aktive
Protest der Bürger. 365 tägliche Waldspaziergänge wurden durchgeführt. Die Beteiligung durchzieht
alle Schichten von Alt bis Jung. Die engagierten Bürger protestieren vor allem gegen die Vernichtung
von mehr als 70ha Wald.


Die Kontinuität der täglichen Demonstrationen und Spaziergänge hat dazu geführt, dass trotz Planfeststellungsbeschluss laufend Fragen aufgeworfen wurden.
Von Waldspaziergängern wurden beispielsweise nach EU Recht hochgeschützte Eremitenlarven
gefunden. Die Auswirkungen werden derzeit noch von der EU beurteilt.

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Spaziergänger finden durchgesägtes Tier hinter der "Wald-Kulisse"

Durchgesägter Nager, gefunden in durchgesägter Baumhöhle am 3.1.2011

Folgender Bericht aus der BI Hondelage erreichte braunschweig-online.com:

... an alle, die mit Wehmut und Trauer die Aktivitäten im Querumer Forst
verfolgen:

Bei einem gestrigen Spaziergang (02.11.11) entlang der Breiten Bahn habe ich
per Zufall eine Baumhöhle mit einem durchgesägten Tier gefunden.

Bei dem Bild "Höhle" sieht man oben das Loch, dessen Rand merkwürdig aussah
(das halbe Tier ist noch in der Höhle - für das Foto habe ich es etwas
herausgezogen). Bei näherem Hinsehen und Untersuchen stellte ich fest, dass
man das, was so merkwürdig aussah, herausziehen konnte.

Das Ergebnis ist auf dem Bild "halber Nager" zu sehen.
Der Stamm hat einen Durchmesser von 30 cm, s. Bild "Baumquerschnitt".

Soviel zu den Aussagen, dass es keine Tiere im Fällbereich gab und vor dem
Fällen alles untersucht worden ist.

Die Fällarbeiten gehen auch im Dunkeln weiter. Heute waren gegen 17:30 h
noch 2 Harvester in Richtung "Waldkulisse" bei der Arbeit.

Bei der Dunkelheit ist es natürlich nicht möglich, evtl. Höhlen oder Tiere zu sehen...

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Presseerklärung zum Querumer Wald

Rodungsplan

Quellen: Planungsunterlagen, Google Earth


In dem vom Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg betroffenen Querumer Wald wurde von den Gutachtern der Stadt Braunschweig und der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH das Vorkommen des Eremiten, einer prioritären und hoch-geschützten Käferart festgestellt. Die Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt, hat aufgrund von Beschwerden über die bisher erfolgten Ausbauarbeiten im Eremitenwald ein Pilotverfahren „Flughafen Braunschweig-Wolfsburg“ eingeleitet. Dessen ungeachtet wurden die Fällarbeiten im Querumer Wald Anfang Dezember 2010 wieder aufgenommen. Die jetzt betroffene Fläche ist etwa noch einmal so groß wie die bisher gerodete Fläche (Bild).


Der Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg wird seit seinem Beginn von Skandalen begleitet. Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen und zunehmende Proteste von Bürgerinnen und Bürgern waren die Folge. Erwartete Fördermittel der EU und des Landes Niedersachsen blieben aus bzw. sind bisher nicht geflossen, obwohl die Stadt Braunschweig im April 2010 die Fördermittel für abrufbereit erklärt hatte. Die noch finanziell beteiligten Gesellschafter der Flughafengesellschaft, die Städte Braunschweig und Wolfsburg, mussten die bis 2012 vorgesehenen Eigenmittel bereits in 2010 aktivieren, um überhaupt noch Aufträge für die Bauarbeiten erteilen zu können. Aufgrund der ausbaubedingten Sperrung der Grasseler Strasse und der dadurch erforderlichen Umwege haben jetzt nicht wenige  Kraftfahrzeuge pro Woche 100 km mehr auf dem Tacho. Den Nutzen des Flughafenausbaus haben DLR und VW, den Schaden und die Kosten tragen die Bürgerinnen und Bürger. Bürgerinitiativen fordern daher den sofortigen Stopp des Flughafenausbaus, die Renaturierung der ruinierten Waldflächen sowie eine sofortige Wiederöffnung der Grasseler Strasse.


Bürgerinitiative Waggum

Bürgerinitiative Kralenriede

Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS)


Kontakt:

Ralf Beyer, Tel. 05307-5395

http://www.flughafen-braunschweig.info

3. Dezember 2010

 

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Lebensgefährlich: Arbeiter ungesichert "im Loch"

Zwei Arbeiter bei halsbrecherischer Arbeit bei Kanalarbeiten auf der Flughafenbaustelle

 

 

Wieder einmal mußten die Spaziergänger nachmittags am 13.10.2010 einen Baurechtsverstoß auf der Baustelle am Flughafen mit ansehen.


Ohne Einhaltung der nötigen Arbeitsschutzbestimmungen, wonach ohne Verbau-Sicherung kein Mensch dort unten (siehe Bild) hätte stehen dürfen, machten sich zwei einsame Arbeiter (einer mit Jackenaufschrift der "Fa. Bunte") in einem ca. 5 Meter tiefen Loch zu schaffen.

Über dem Loch die ausgebaggerte und unmittelbar am Rand des Loches mindestens auch noch einmal 4 m hoch aufgetürmte Erde, ohne terrassierte Absetzung zum drunterbefindlichen Loch, ohne Einhaltung der Mindestschräge eines  45°-Winkels, ohne vorgeschriebenen Verbau.


Man sieht auf dem Bild ein lose vor dem Arbeiter im Loch hingestelltes Verbauelement. Das war die ganze "Sicherung"  gegen etwaige herabdrückende Erdmassen.

 

Das Gewerbeaufsichtsamt war nicht erreichbar - Telefonansage: wir arbeiten nur bis

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