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Waggum

Mittels Braunschweiger Briefkastenfirma wird der Flughafenausbau gesteuert

keine Klingel

...so vorzufinden bei der offiziellen Firmen-Adresse Rebenring 33 in Braunschweig.

Kaum zu glauben, dass sich hinter dieser Adresse die eigentliche Vorhabenträgerin des Flughafenausbaus verbirgt.

Die Mehrheitsgesellschafter der Flughafengesellschaft,  Stadt Braunschweig und VW, wollten es offenbar so; ob die Minderheitsgesellschafter, die Landkreise Gifhorn und Helmstedt dazu überhaupt gefragt wurden, darf bezweifelt werden.

Traditionell dienen Briefkastengesellschaften der Anonymität und der Verschleierung von Geldströmen, so auch beim Flughafenausbau. Offiziell ist die Struktur-Förderung Braunschweig GmbH eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Stadt Braunschweig.

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Entwarf die Genehmigungbehörde den Antrag auf Nachtarbeit praktisch selbst ?

Akteneinsicht zu Nachtarbeit und Lärmschutz wirft Fragen auf

 

Wie kann es angehen, daß ein Antrags-Schreiben der Flughafengesellschaft auf Genehmigung von Nachtarbeit am 2. Juli 2010 geschrieben wurde, aber bereits am 1. Juli 2010 an die Genehmigungsbehörde geschickt wurde ?


Wie konnte überhaupt die Nachtarbeit vom 3.7. bis 26.7.2010 genehmigt werden, wenn das von der Flughafengesellschaft beauftragte  Projektierungsbüro noch am 28.6.2010 offensichtlich keinen Schimmer hatte, wie man mit Lärmdaten überhaupt umgeht?


So vermerkte die zuständige Sachbearbeiterin der Immissionsbehörde am 28.6.2010:

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Baustelle im Verantwortungsbereich von VW (2.Teil)

VW-Vorstand Neumann (mitte), flankiert von den beiden OB´s als Beisitzern

 

... links Hofmann und rechts Schnellecke anläßlich der Sitzung zur regionalen Aufgabenverteilung in einer gemeinsamen "Projekt-Region" Braunschweig-Wolfsburg  unter der Federführung von VW.

 

Vor einem Jahr sah man sich am Ziel der Pläne, von denen laut BZ vom 20.06. 2003 nur ein kleiner Kreis Eingeweihter wissen sollte:  ein VW-Luftfrachtzentrum Waggum mit integrierter Fahrzeugforschung und Hochschul-Anbindung. Das ganze unter der Regie von VW bei weitestgehender Kostenverlagerung auf die öffentlichen Kassen.


Nach frisch gewonnenem OVG-Urteil zum Flughafenausbau im Mai 2009 glaubte man alle Hürden weggeräumt und bei VW war man sich sicher:

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VW bekommt keine Ruhe

Wie passen das VW-Artenschutzprogramm und die Waldvernichtung für ein VW-Luftfracht-Drehkreuz zusammen?


...auf diese Frage läuft die für den VW-Konzern durchaus unangenehme Medienpräsenz der letzten Tage hinaus.


Gleich vier Artikel innerhalb von 24 Stunden in den zwei Wolfsburger Tageszeitungen "Wolfsburger Nachrichten" sowie der "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" überraschten den Konzern in seiner Heimatstadt Wolfsburg.

 

VW ist immerhin der gewichtigste Gesellschafter der Flughagengesellschaft Braunschweig-Wolfsburg.

Dort sitzt in diesem faktischen Tochterunternehmen des VW-Konzerns auch noch für die Stadt Wolfsburg deren Oberbürgermeister Schnellecke, im Nebenberuf Spediteur und Zulieferer des VW-Konzerns.

Siehe dazu auch die Diskussion "Pläne für Schnellecke-Luftdrehkreuz längst in der Schublade?".


Die VW-Verantwortlichen könnten nicht nur eingreifen, um weitere Vernichtung eines Eremitenwaldes zu stoppen, sie müssten es, nähmen sie ihre Selbstverpflichtung zum Artenschutz ernst.

Das Zeitfenster der Glaubwürdigkeit für VW schließt sich.


Wenn gewartet wird, bis über die EU-Kommission das VW-Flughafenprojekt gekappt wird, wäre es zum Umsteuern für den Konzern zu spät.

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